Aktuelles über Gericke

Mautänderungen ab 1. Juli 2018 und 1. Januar 2019 verteuern Stückgutverkehre spürbar!

Die Abwicklungskosten im deutschen Stückgutmarkt werden durch Ausweitung des mautpflichtigen Straßennetzes zum 1. Juli 2018 und nach der Einführung neuer Mautsätze zum 1. Januar 2019 spürbar steigen. Bereits die regionale Mautausweitung auf ca. 52.000 km Bundesstraßennetz zum 1. Juli 2018 verteuert die Abwicklungskosten einer durchschnittlichen Sendung im Sammelgutverkehr im Vergleich zur letzten Mautänderung im Jahr 2015 erheblich. Noch größere Effekte hat die Einführung neuer Mautsätze ab 1. Januar 2019. Pauschale Aussagen für den Stückgutmarkt können noch nicht getroffen werden, weil die Kosteneffekte von unternehmens-, sendungs- und regionalspezifischen Rahmenbedingungen abhängen.

Terminlogistik - Stückgutverkehre

Neues Gesetz für Warentransporte von, nach und durch Polen

Ähnlich wie in Ungarn sollen Warenströme in Polen nunmehr überwacht werden. Ab dem 14. April 2017 wird das polnische „Gesetz zur Überwachung der Warenbeförderung im Straßenverkehr“ in Kraft treten. Dieses Gesetz ist erlassen worden, um Steuerstraftaten einzuschränken. Dementsprechend gilt es für alle Warengruppen, für die ein erhöhtes Risiko für Steuerbetrug besteht (z.B. Alkohol, Tabakprodukte, Kraftstoffe und weitere) und deren Beförderung das polnische Staatsgebiet berührt.

Für diese Waren sind der Versender (bei Ausfuhr), der Empfänger (bei Einfuhr) oder das jeweilige Transportunternehmen (bei Transit) verpflichtet, den Warentransport in der elektronischen Plattform PUESC zu registrieren und genaue Angaben dazu zu machen. Dazu zählen Angaben zum Versender, Empfänger, dem geplanten Datum der Beförderung, dem Verlade/Entladeort, der genauen Art der Waren und ihrer Klassifizierung, ihres Gewichts, Volumens, der Menge uvm. Nach Erhalt einer Referenznummer für den angemeldeten Transport muss diese ggf. an das Transportunternehmen weitergegeben werden. Darüber hinaus sind alle Parteien verpflichtet, diese Angaben stets zu aktualisieren.

  • Um welche Warengruppen es sich handelt, kann dem Gesetzestext entnommen werden:
    http://dziennikustaw.gov.pl/du/2017/708/1 (leider nur in polnisch)
    Allerdings behält es sich das polnische Finanzministerium vor, weitere Warengruppen zu benennen, die unter das Gesetz fallen.
  • Die Formulare zur Anmeldung sowie Anleitungen zur Bedienung der E-Plattform finden sich auf der Website der PUESC, hier ist eine Registrierung als Nutzer notwendig:
    https://test.puesc.gov.pl/web/puesc/sent-formularze

Eine Nichteinhaltung der Registrierungspflicht bzw. Verstöße dagegen (zum Beispiel fehlende Aktualisierung) werden mit Geldstrafen in Höhe bis zu 20.000 Zloty geahndet. Die Strafgelder werden allerdings erst nach einer Übergangszeit erhoben, die am 30. April endet.

Wir bitten Sie, diese neue Regelung bei Ihren Transporten von, nach und durch Polen zu beachten.

Einführung EKAER-Nummer in Ungarn

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Logistik-AGB 2006 (deutsch)